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Tourblog


21.08.2014 - Bremerhaven, Musiksommer am Fischereihafen

Da wir unser Hotel in Bremerhaven erst ab 14:00 Uhr beziehen konnten und nur etwa 80 km Fahrt vor uns hatten, konnten wir schön ausschlafen und in Ruhe ein herrliches Frühstücksbuffet genießen. Mit uns 5 Rockern auf Klassenfahrt war dies auch für die anderen Gäste sicher sehr unterhaltsam…
Matthias hatte versprochen, ein Selfie von sich und dem Meer zu machen, weswegen wir uns auf der Weiterfahrt auf die Suche nach dem Meer machten. Das entwickelte sich tatsächlich zu einem Problem, denn kaum erklommen wir einen Deich, sahen wir: noch mehr Wiese. Aber kein Meer.

Weinheim
Erst ein Eingeborener konnte uns weiterhelfen. Gott sei Dank  - er hat wohl mal im Ausland gelebt – verstanden wir sein Idiom und machten uns zurück auf den Weg nach Dangast, einem kleinen Kur- und Ferienort mit Meer-Garantie. Und siehe da: Von der Strandpromenade aus waren es nur wenige 100 Meter über Matsch, Schlick und Schlamm – die Eingeborenen nennen es Watt (watt?!) – zum Meer. Matthias schoss ein Selfie und wir promenierten über die Promenade, als wir zwei Dinge bemerkten: Matthias unterhielt sich angeregt mit einer Passantin und Andreas und Holger fanden TATSÄCHLICH den Strandkorb mit der Nummer 69: Beides eine glückliche Fügung, da die nette Dame gleich ein Band-Foto mit Strandkorb machen konnte. Eine schöne Erinnerung!

Nach der Einverleibung landestypischer eingeborener Spezialitäten (Matjesbrötchen) ging es weiter nach Bremerhaven. Das Hotel Atlantik entpuppte sich nicht unbedingt als würdiger Vertreter seines berühmten Namensvetters in Hamburg… egal, für eine Nacht geht’s.

Gegen 15:00 Uhr fuhren wir zum Fischereihafen, der etwa 5 km entfernt war. Es erwartete uns ein wunderschönes Areal mit vielen Getränke- und Imbissbuden, gesäumt von noch mehr Läden und Restaurants direkt am Wasser. Eine traumhafte Kulisse!

Weinheim
Mit der dortigen Crew ging das Aufbauen und der Soundcheck noch leichter von der Hand, und der Soundmann André erstarrte ob Andreas Leslie förmlich in Ehrfurcht, was ihn wohl auch dazu bewogen hat, die Beschriftung auf dem Mixer mit „Geilomat“ zu bezeichnen – das hat dieses Gerät wohl noch nicht so oft erlebt.

Überhaupt war die Crew sehr vielseitig einsetzbar, die tollen Fotos auf der Foto-Seite haben wir der Azubine Luisa zu verdanken, die mit Andreas’ Kamera echt tolle Bilder gemacht hat. Vielen lieben Dank dafür!

Nach den stressfreien Soundcheck wurden wir nach backstage geführt, und größer als der Kontrast zum Vortag konnte es kaum sein: im ersten Stock des Restaurants „Zum Kutterfischer“ war es edel möbliert und eingedeckt, es hingen Ölgemälde an der Wand und alles war sehr gediegen.
Das Essen wurde aufgetragen, und es gab köstliche Scholle, frittiertes Huhn, Bratkartoffeln, Salate und Remouladensoße. SOWAS isst man am Meer…

Weinheim
Nach dem köstlichen Essen machten wir noch einen Verdauungsgang über die tolle Anlage und zogen uns dann fürs Konzert um. Immer mal gab es kleine Regenschauer, aber der Platz füllte sich immer mehr, bis sich letztendlich etwa 3000 Menschen eingefunden haben, um unserer Musik zu lauschen. Vor so einer Kulisse und so einem Publikum gibt man natürlich alles, und so war es kein Wunder, dass wir innerhalb kurzer Zeit die Zuschauer in unseren Bann gezogen und auf die Musik von Bryan Adams eingeschworen hatten. Matthias hatte sie letztendlich wieder alle eingesammelt, und so erlebten wir eine fulminante Stimmung bis zum letzten Ton. Die Bilder sprechen für sich…

Nach diesem „Konzertrausch“ wieder auf den Boden zurückzukommen und den Einpacker zu machen, fiel uns nicht leicht, aber was soll’s… muss ja sein. Auch hier lud uns der Veranstalter noch zu einem Bier ein, in einer Kneipe, die als Baggerschuppen berüchtigt sein sollte – genau richtig für uns Rock’n’Roller. PARTY!!! Leider war die Kneipe so gestopft voll, dass wir gar nicht hineinkamen. Da muss ja viel gebaggert werden in Bremerhaven… also ging es doch wieder ins Hotel, wo es auch nix mehr zu trinken gab – nix Rock’n’Roll…

Ab ins Bett, 9:00 Uhr Abfahrt nach Oberursel zum „Orscheler Sommer“.


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