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Tourblog


13.06.2014 - Oberursel, Brunnenfest

Das wird ein Wochenende! Trotz riesiger Vorfreude war uns schon klar: 3 Auftritte hintereinander, das kann schon mal an die Grenzen der Belastbarkeit führen. Außerdem war es die Feuerprobe für unseren „Neuen“: Holger ist für ein paar Auftritte verhindert, und so half uns Harald Eisert – bekannt aus Funk und Fernsehen – als Keith-Scott-Double aus. Er hatte sich das komplette Programm so perfekt draufgeschafft, dass nur eine einzige (!) Probe notwendig war. Chapeau!

Am Freitagvormittag trafen wir uns am Proberaum, um mal wieder die Möbelpacker zu geben. Gute Planung, Vorbereitung und Orga – dann kann es ja so schlimm nicht werden. Aber wie heißt es doch: Das Schicksal lacht, während der Mensch plant…

Weinheim
Aber der Reihe nach. Das Brunnenfest in Oberursel ist das größte Volksfest der Stadt, viele Buden und Stände, eine große Bühne auf dem Markplatz, ein Kerbplatz. Wir trafen pünktlich um 17:00 an der Bühne am Markplatz und wurden von Martin Krebs, dem Vertreter der Stadtverwaltung, und Arnold Nell, dem Soundmann, herzlich begrüßt. Nach ein paar kleinen Irritationen (wer ist denn die Band, die grad auf der Bühne Soundcheck macht? Ei, die gehören zum Gottesdienst, die waren so gar net vorgesehen…) brachten wir unser Geraffel auf die Bühne, verfolgten unter Aufnahme von lebenswichtigen Kalorien den Auftakt-Gottesdienst und die offizielle Eröffnung der Orscheler High-Society und schauten dem Bürgermeister beim Bierfass-Anstich zu. Das hat gut geklappt.

Von unserem Benefizkonzert im letzten Jahr kannten uns noch viele in Oberursel, so dass wir viele Freunde persönlich begrüßen durften. Für Thomas und Andreas war es sowieso ein Heimspiel. Leider war der Bühnenplatz für ein Rock-Konzert etwas schlecht gewählt, da vor der Bühne nicht viel Platz war. Netterweise verzichtete Arnold Nell auf sein Partyzelt, das den Mixerplatz schützte, so dass die vielen Menschen hinter ihm auch noch die Bühne sehen konnten – nein, der Markplatz ist nicht schief… das wurde ja von den Honoratioren der Stadt per Dekret so festgelegt.

Wir begannen das Konzert pünktlich gegen 20:30 Uhr bei bestem Wetter und super Stimmung, und daran sollte sich bis zum Konzertende auch nichts ändern. Wir hatten viel Spaß auf der Bühne, das muss wohl auch irgendwie aufs Publikum übergeschwappt sein. Matthias ließ nicht locker, bis alle mitsangen und -klatschten, obwohl das bei einem Volksfest gar nicht so üblich ist, da die meisten ja nicht wegen der Band kommen, wie es bei einem üblichen Konzert der Fall ist. Harald spielte so gut, als ob er schon immer in der Band mitgespielt hätte. Er wurde jedenfalls von Holger – der quasi um die Ecke wohnt und uns mit seiner hochschwangeren Frau Sarah besuchte – sehr genau begutachtet.

In der Pause gab es Gelegenheit, mit vielen Freunden und Bekannten zu plaudern.

Mit vorgerückter Stunde zeigte sich das Publikum immer enthusiastischer, es wurde mitgesungen und mitgemacht, dass es eine Freude war. Wir spielten alle drei Zugaben und gingen glücklich von der Bühne. Alles einpacken, noch ein Abschiedsbier und los – erster Einsatz erfolgreich beendet. Morgen geht’s in die 2. Runde.


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