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Tourblog


28.10.2016 - Kulturwerkstatt Paderborn / 29.10.2016 - Jahnhalle Nordenham

„Im Norden ham wir wirklich länger nicht gespielt“ dachten wir uns, und so starteten wir mit nie dagewesenen Bandfahrgemeinschaften, einem neuartigen Patrick für den verhinderten Thomas und viel Vorfreude auf das Wochenende am Freitag auf unsere Mini-Herbst-Tour. Einige Rauchpausen, Knackwürste und gut 250 km später konnten wir dann auch schon unsere Paderborner Hotelzimmer mit stark von einem schwedischen Möbelhaus inspirierter Möblierung beziehen, bevor wir uns kurz darauf einmal um die Ecke zum Ausladen, Aufbauen und Soundchecken in die kultige Kulturwerkstatt begaben.





Backstage wartete hier eine übersichtlich anmutende Menge an Wasserflaschen und Knabberkram, mit dem wir uns die lange Zeit bis zum Abendessen versüßen konnten. Als dieses endlich kam musste Andreas die schmerzliche Erfahrung machen, dass tatsächlich fünf von fünf zufällig ausgewählten Überraschungsessen Sahne enthalten können. Naja, wozu gibt es Knackwürste.

Gestärkt und mit einer angenehm frischen Knoblauchfahne enterten wir um 20:45 Uhr die Bühne. Schnell hatten wir mit einer amtlichen Portion Rock und unserem bestaufgelegten Bryan Faselmann die sympathischen Paderborner, die zuvor selbstständig vor der Bühne vier Reihen bestuhlt hatten, auf unserer Seite, sodass sie schon bald nichts mehr auf den Stühlen hielt und sogar Technik-, Thekenpersonal und Hardcore-Headbanger im Zuge des knackigen 2,5-Stunden-Programms voll auf ihre Kosten kamen. Die Aufkleber auf der Tür sprachen Bände. (Pader)born to rock!




Nach dem zumeist eher weniger spaßigen, aber obligatorischen Abbauteil des gelungenen Abends ging es dann bald ins Hotel, um für den nächsten Tag fit zu sein.




Mit einem üppigen Frühstück im Bauch setzten wir unseren Trip am Samstag pünktlich fort, um in Nordenham noch etwas Zeit für ausgedehnte Weser-Spaziergänge oder genauere Inspizierungen der Hotelzimmermatratzen zu haben. Eine mal eben voll gesperrte Autobahn machte uns hier allerdings gekonnt einen Strich durch die Rechnung. Während einige von uns sich im Tourbus die Laune auf der nun kurzweiligen 5 ½-Stunden-Fahrt mit einer ordentlichen Portion Badesalz nicht vermiesen ließen, wählten andere sofort die einzig wahre Alternativroute auf der sonnigen B69. Life is an open road (nur nicht auf der A1)!



Überraschenderweise war Carsten der erste, der sein Equipment auf der Bühne in Turnvater Jahns Wohnzimmer aufgestellt hatte. Bassist müsste man sein! Mit Unterstützung vieler helfender Hände, unter anderem von einer tatkräftigen Roadiene (Sagt man das so?) und einem kompetenten Sven am Ton zog der Rest der Band schnell nach, sodass Aufbau und Soundcheck in Rekordzeit absolviert waren und der Abend und die Nordenhamer kommen konnten!



Pünktlich um 20:15 Uhr begannen wir damit, vor dem Nordenhamer Publikum ein Rock’n’Roll-Feuerwerk der Extraklasse abzufeuern. Für uns alle ging der Gig so im Flug vorbei, und nach mehreren Zugaben entließen uns die Nordenhamer und wir sie dann Straight from the Heart mit einer ordentlichen Portion Ohrwurm gutgelaunt nach Hause.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal und kommen garantiert wieder - versprochen!



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